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Die Geschichte des Hauses

Einst von Klerikern bewohnt – in einem Viertel, das dem religiösen Leben geweiht war

2006 erwirbt Martine Quenot in der rue Mably ein großes Anwesen in einem desolaten Zustand. Sie reisst die überflüssigen Zwischenwände ein, lässt das Unnütze verschwinden und beseitigt mehrere Tonnen Schutt. Ein Jahr später präsentiert sich das Gebäude als ein Gästehaus in neuer Frische. Nach der Restaurierung und der Neueinrichtung durch Martine knüpft das Haus mit seiner neuen Bestimmung wieder an Glanz vergangener Zeiten an.

Dieses charaktervolle Haus zählt zum lothringischen Kulturerbe des 18. Jahrhunderts. In derselben Straße gehen manche der noch erhaltenen Häuser sogar auf das 16. Jahrhundert zurück. Dieses historische Viertel war damals dem religiösen Leben vorbehalten. Mit der nahen Kathedrale bildete es ein zusammenhängendes Ganzes, innerhalb dessen die Diener der Kirche lebten.
Trotz des umfangreichen Bestimmungswandels seit jener Zeit erlitt dieses architektonische Ensemble nie größere Zerstörungen. Entlang der engen Straßen, die das Viertel durchziehen, erstrecken sich undurchdringliche Fassaden, die die Innenhöfe dem Blick entziehen und deren Geheimnisse wahren konnten.

Im 18. Jahrhundert beherbergte die Nummer 7 der rue Mably tatsächlich eine Gemeinschaft von Kanonikern. Ein paar Jahrhunderte später zeigt sich im Haus noch immer das Gepräge eines Orts mönchischen Lebens mit seinen Kämmerchen und Gebetsräumen. «Ich habe dieses Haus renovieren und ihm seine ursprüngliche Reinheit zurückgeben wollen. Ich habe mich bemüht, die Spuren späterer An- und Umbauten zu beseitigen. Damals war ich darauf aus, es zu einer der Vorzeigeadressen Nancys zu machen, einer Stadt, die in so mancher Hinsicht nicht genügend gewürdigt wird, obgleich sie eine Vielzahl von Schätzen birgt!», meint Martine.

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